Sand – Globaler Mangelrohstoff

Der unterschätzte Rohstoff

Alle reden von Öl und Wasser. Dabei ist Sand, der wohl am meisten unterschätzte Rohstoff, stark umkämpft. Sand ist der nach Wasser am meisten genutzte Rohstoff. Wir verwenden so viel von diesem Rohstoff, dass er in Zukunft knapp werden könnte. 

Sand ist heutzutage Bestandteil zahlreicher Alltagsprodukte, häufiger noch als Erdöl. Wir finden Sand in Lebensmitteln, Kosmetika, Mikrochips und vor allem in Beton. Selbst Glas besteht zu 75% aus Sand.

Den größten Sandbedarf hat die Betonbranche, denn Stahlbeton besteht zu zwei Drittel aus Sand. Angesichts dieses Bedarfs wurde Sand in den letzten Jahren zu einer Ressource von entscheidender Bedeutung.

Jeder glaubt es gäbe ihn "wie Sand am Meer" - doch Sand ist nicht gleich Sand. Wüstensand,  ist für die Bauindustrie ungeeignet. Die Körner sind zu glatt und rund. Dagegen ist Sand vom Meeresboden für vieles zu gebrauchen. Vor allem seine Beschaffenheit und Oberfläche machen ihn universell einsetzbar.

Die Folgen sind fatal: Der Mangel an Sand führt international zu Problemen und Konflikten. Wir steuern regelrecht auf eine weltweite Sandkrise zu. Der hier unstillbare Sand-Hunger führt zu astronomischen Preisentwicklungen und zu illegalem Abbau. Strände werden geplündert. In Indien werden Küsten regelrecht abgetragen, vor Indonesien verschwinden ganze Inseln, in Florida werden Strände aufgefüllt von denen allerdings neu Zehntel weggespült werden, in Frankreich wiederum sichern sich Konzerne Standorte in Küstennähe, um in Schutzgebieten Sand vom Meeresboden abzubauen.

 

 

Fatale Folgen

Die Auswirkungen des illegalen Sandabbaus bleiben verborgen. Bei der Sandansaugung am Meeresgrund wird eine Vielzahl lebender Organismen getötet. Fischer verlieren ihre Existenz, und ca. 100 Millionen Menschen, die auf niedriggelegenen Inseln leben, verlieren ihren Lebensraum. Denn das Abgraben des Meeressandes führt dazu, dass kein Sand mehr an die Küsten gespült wird – Sand, aus dem eigentlich schützende Wälle gegen den steigenden Meeresspiegel errichtet werden. Weltweit werden pro Jahr 15 Milliarden Tonnen aus der Natur abgebaut - an Land, am oder im Meer.

Nach Schätzungen des UN-Umweltprogramms UNEP schwinden weltweit zwischen 75 und 95 Prozent aller Strände.

Da Sand eine endliche Ressource ist, müssen Politik und Industrie dringend handeln. Um die Ressource Sand zu schonen, wird deshalb an Recyclingmethoden etwa mit Glas und vor allem Beton geforscht.

In Deutschland werden 90 Prozent aller Abbruchmaterialien wiederverwendet. Vor allem birgt das Glasrecycling ein hohes Potential, um Sand einzusparen. Denn jede Fensterscheibe jede Flasche, jedes Glas enthält den Rohstoff Sand.    

Sand darf nicht als Gratis-Rohstoff angesehen werden. Strenge Gesetze sind notwendig, die den Abbau von Sand regeln und kontrollieren.

Die Machenschaften der Sand Industrie sollte noch mehr ins öffentliche Bewusstsein gerufen werden, um zu verdeutlichen dass die Welt vor einer sozialen und ökologischen Katastrophe steht. Solange keine Alternativen für den Betonbau vorgestellt werden, wird der Vorrat weiter ausgebeutet.

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